Montag, 27. Juni 2011

Two Steps From Hell

Heute fand ich durch Zufall ein wirklich schönes, gut gemachtes Album von "Two Steps From Hell".

Two Steps From Hell - Invincible
Quelle: Two Steps From Hell

Pure Inspiration... ;-)

Sonntag, 26. Juni 2011

Piraten-Sculpt

Hier ging's Heute auch wieder ein wenig weiter:





Freitag, 24. Juni 2011

Piraten-Sculpt

Gestern überkam mich das Bedürfnis zu kneten - es wurde ein regelrechter Knet-Flash :D
Hier das vorläufige Ergebnis:





Montag, 20. Juni 2011

Tempelritter im heiligen Land

Teil VI

Hier der aktuelle Stand nach einer etwas intensiveren Sitzung für ein Forentreffen.
Fertig ist die Büste dennoch nicht.









Tempelritter im heiligen Land

Teil V

Der Turban wurde noch mal überarbeitet - jetzt passt er schon eher, ist aber noch nicht fertig.
Der verwendete Hintergrund stammt von Massive Voodoo - vielen Dank!








Tempelritter im heiligen Land

Teil IV

Zwischenstand (der Turban ist allerdings noch zu blau):


Tempelritter im heiligen Land

Teil III

Hab noch mal an der Gesichtsfarbe Hand angelegt und schon ein paar Sachen grob grundiert.







Tempelritter im heiligen Land

Teil II

Hab gestern noch eine Session eingelegt, dieses Mal allerdings mit anderer Basisfarbe und anderer Vorgehensweise.
Hab im Tageslicht allerdings gesehen, dass das Gesicht doch recht dunkel und grau wurde. Na ja, vielleicht bekomme ich das ja noch ein wenig überarbeitet, aber dann sollte es passen.

Hier mal ein paar Bilder (mit Blitz):








Und hier mein ganzer Stolz - my best eyes ever (leider ein wenig unscharf... )

Bemalung einer Büste von Ernesto Reyes

Figurenbemalung: Bemalung einer Büste von Ernesto Reyes

Tempelritter im heiligen Land

Da meine schöne Büste auch eine schöne Bemalung bekommen soll, habe ich die letzten Tage fleißig Gesichter bemalen geübt und muß sagen, dass es langsam besser wird.
Zuerst sei aber gesagt, dass der Kopf auf alle Fälle noch mal entfärbt wird, da da jetzt gefühlte 30 Farbschichten drauf sind (hatte vorherige Versuche einfach übermalt). Insofern sind die Details alle zugeschmiert und müssen erst mal wieder freigelegt werden. ;) Bart und Augenbrauen/Augen wurden nur auf die Schnelle bemalt, damit ich mir einen Eindruck vom Gesamtbild machen konnte.

Was habe ich gemacht?
Der Basiston wurde nach Gefühl angemischt und geht soweit, ist aber noch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe (noch zu Rosa/ hell). Die Schatten, hatte ich leider falsch bzw. zu rötlich begonnen, inzwischen weiß ich aber, dass ich in diesem Fall eher in ein grau/braun gehen werde. Die Highlights habe ich nicht mehr so stark ausgeprägt, selbst das maximale Licht wurde noch mit Grundfarbe angemischt. Außerdem habe ich versucht die Übergänge direkt zu korrigieren, wenn ein Kontrast zu stark wurde. Die Farben habe ich dieses Mal nicht so stark verdünnt wie bisher und auch länger aufgeschüttelt, was sich auch bemerkbar gemacht hat.
Das Ergebnis ist zwar noch weit entfernt von meiner Wunschvorstellung, aber man soll sich ja auch über Kleinigkeiten freuen. ;-)

Lange Rede, kurzer Sinn, hier mal ein paar Bilder:





Meine erste Büste ist fertig!

Es ist vollbracht,


ICH HABE FERTIG!








Daher hier und jetzt nochmal ein paar Bilder der fertigen Büste, bevor es dann demnächst an die Bemalung geht.
Ein paar klitzekleine Sachen mache ich allerdings noch, bevor es mit Farbe weitergeht.
Zur Info: der Schild klebt nur provisorisch.
Ach so, Gesamthöhe der Büste (ohne Schild) knapp 65mm.























Mein Fazit: sie ist nicht perfekt, aber dafür einzigartig - und Spaß hat's auch gemacht.
Und meinen Zeitrahmen habe ich auch eingehalten. ;)

Aber das nächste Projekt wirft bereits seine Schatten...

Video von Marion Ball

Marion Ball bemalt das Gesicht einer Figur mit Acryl-Farben.

Hier geht's zum Video
Quelle: www.figurines-tv.com

Malen von Gesichtern mit Acryl-Farben von Jaume Ortiz

Ein interessantes Step-by-Step, verfasst von Jaume Ortiz auf planetFigure.com.

Painting Faces in Acrylics by Jaume Ortiz

Verschiedene Hauttypen

Ein interessanter Bericht mit verschiedenen Farbangaben über diverse Hauttypen findet sich auf www.coolminiornot.com.

Online-Workshop mit Fernando Ruiz

Auf PlanetFigure.com findet derzeit ein netter Online-Workshop mit Fernando Ruiz statt.
Er bemalt dort in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung eine Figur von Historic Art Minatures.

Zum Workshop geht's hier lang.

Yarry Light feet von Enigma Miniatures

Gestern habe ich mich mal wieder an der Bemalung einer Miniatur versucht.

Zum Einsatz kamen Acryl-Farben von Vallejo, in diesem Fall ein Mix aus Basic Skintone, Brown Sand und Mahagony Brown und einem Tupfen Cad. Red als Basis. Für die Lichter habe ich Basic Skintone und Light Flesh verwendet, für die Schatten Mahagony Brown und Cad. Red.

Aber zufrieden bin ich noch nicht. Ich persönlich finde den Kontrast zwischen den Farben noch zu hoch, sanfte Übergänge wollen mir nicht so recht gelingen und Cad. Red als Schatten mag mir auch nicht wirklich gefallen. Davon abgesehen habe ich teilweise mal wieder die korrekte Position von Licht und Schatten verpeilt.
Also heißt es weiter üben, üben und nochmals üben.







Mein erster Modellier-Versuch


Modellieren ist eine schöne Sache wie ich inzwischen weiß. Und woher weiß ich das? Genau, ich hab's einfach mal ausprobiert. Da ich das eh mal testen wollte und eine von mir favorisierte Büste leider nicht lieferbar war, besorgte ich mir Modelliermasse und fing einfach an.


Aber immer schön der Reihe nach. ;) Die Vorlage für meinen Versuch stellt eine Büste aus dem Programm von "Young Miniatures" dar, welche mir sowohl vom Gesamtbild, als auch der Ähnlichkeit mit Sir Sean Connery, sehr gut gefiel (guckst du Bild). 





TEMPLAR KNIGHT IN
JERUSALEM 1/10 Young Miniatures


Da ich wie gesagt diese Büste nicht besitze, mußte ich mir diverses Bildmaterial besorgen, wonach ich arbeiten konnte. Fündig wurde ich auf planetfigure.com, denn dort wurde der Resin-Bausatz detailiert vorgestellt.
Dazu kamen dann noch die Bilder vom Hersteller und schon konnte es losgehen.



Meine ersten Versuche machte ich mit FimoAir Basic, was jedoch nicht so ganz das war, was ich mir vorgestellt hatte. Auch zusammen mit Milliput Standard Grey und Superfine White war ich nicht wirklich zufrieden. Mein Hauptproblem bestand darin, dass beide Massen mit der Zeit aushärten, wodurch ein Nachmodellieren nicht mehr möglich ist. Da ich aber auch später noch anpassen und verändern möchte, kam das für mich leider nicht in Frage. Zu diesem Zeitpunkt sah meine Arbeit noch wie folgt aus:






Schon ganz nett, aber noch weit entfernt vom Vorbild.

Dann stieß ich durch Zufall in diversen Foren auf eine  Modelliermasse mit dem Namen "Super Sculpey" bzw. "Super Sculpey Firm". Diese Masse ist ein Polymerton, welcher erst bei 130°C im Ofen aushärtet, also beliebig lange bearbeitet werden kann. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten ist die Farbe und der Härtegrad. Firm ist härter, daher auch formstabiler und kann mit dem normalen Sculpey gemischt werden. Ansonsten lassen sich beide Massen gut verarbeiten, auch ohne feuchte Werkzeuge/Finger.
 Nach ca. 10 Minuten Kneten war ich verliebt - das Zeug ist echt mal der Hammer, genau das, was ich gesucht habe. Und es stimmt tatsächlich, ich kann noch nach zwei Wochen und länger an der Masse arbeiten, ohne dass sie austrocknet. Was man nur beachten sollte: man darf es nicht z.B. auf Papier lagern. Mir fiel auf, dass nach ein-zwei Tagen ein Fleck ähnlich einem Fettfleck auf dem Papier entstand und die Masse bei weitem nicht mehr so geschmeidig war. Scheinbar hatte das Papier einen Weichmacher entzogen, somit war die Masse fast unbrauchbar. War aber nicht tragisch, da es lediglich nur noch ein kleiner Rest war. ;)

Lange Rede kurzer Sinn: das Zeug ist genial, probiert's einfach mal aus.

Und damit war ich dann auch a) schneller und b) erfolgreicher, der Kopf sah bereits nach wenigen Stunden so aus:






Und nach nur einer Woche bin ich schon fast fertig (aktueller Stand):









Tja, was so ein bisschen Modelliermasse ausmachen kann. ;)

Viel fehlt nicht mehr, hauptsächlich noch ein paar Details, aber dazu später mehr.

Mein erstes Tutorial - ein rostiges Fass

Eins vorab: diese Anleitung ist nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern vielmehr ein Leitfaden für eine von vielen Möglichkeiten.

Verwendete Materialien:
- Tamiya XF69 Nato Black
- Vallejo Model Color 872 "chocolate brown" alternativ 871 "leather brown"
- Vallejo Model Color 814 "burnt cadmium red" alternativ 846 "mahagony brown"
- Vallejo Model Color 981 "orange brown"
- Vallejo Model Color 888 "olive grey"
- Vallejo Model Color 816 "sand yellow"
- verschiedene Pigmente in Rostfarben (z.B. Terra di Siena gebrannt, französischer Ocker, Venetianischrot, italienisch, Rebschwarz)
- Balea Haarspray (Extra starker Halt)
- Salz (grob/fein, sofern vorhanden)

Diese Angaben sind natürlich nicht bindend, sondern dienen lediglich als Referenz für die verwendeten Farben.

1. Schritt – Grundieren
Das Fass wurde von mir in Nato Black von Tamiya grundiert um für die folgenden Farbschichten eine gute Haftung zu gewährleisten. Zudem passt es recht gut, sollten sich doch mal die nachfolgenden Farbschichten bis zur Grundierung lösen. Die Grundierung sollte trocken sein, bevor es weitergeht (für die Eiligen empfehle ich den Fön ).



2. Schritt – Verrosten
Zuerst erhielt das Fass eine Schicht 872 (Schoko-Braun). Anschließend sprühte ich stellenweise 814 (burnt cad.red) in Flecken auf – hier aber nicht deckend, sonst wird es zu dominant. Darauf habe ich dieses Mal mit der Schwamm-Technik 981 (orange braun) getupft, mal flächiger, mal nur vereinzelt.





Dann trug ich vereinzelt noch diverse Pigmente entsprechend der bereits vorhandenen Farbe mit einem feuchten Pinsel auf – diese wurden auch wieder aufgetupft, damit eine rostähnliche Struktur entsteht.



Das kann man natürlich so stark machen, wie man möchte, ich habe mich dabei allerdings zurückgehalten, denn schließlich sollte man den Maßstab nicht vergessen.
Außerdem sieht man eher selten grobe Roststrukturen auf Fässern, wieso auch immer. Als Referenz hierfür diente mir folgendes Bild:


Quelle: www.flickr.com

3. Schritt – Gib Salz!
Bis hierhin konnte man sich noch Zeit lassen, aber was jetzt folgt, sollte man nach Möglichkeit innerhalb weniger Stunden machen, sonst könnte es nicht mehr funktionieren.
Jetzt wird nämlich alles schön mit Haarspray eingenebelt, bis das Fass feucht ist – aber nicht nass, sonst gibt es im schlimmsten Fall unschöne Nasen. Nicht erschrecken, wenn die Farben sich verändern, das gibt sich nach dem Trocknen. Dann habe ich Salz aufgestreut, wieder mal mehr, mal weniger flächig. Man sollte dabei idealerweise grobes Salz mit feinem mischen, das gibt ungleiche Strukturen – ich hatte allerdings nur feines Salz zur Hand. Wenn alles passt, wieder Haarspray drüber und anschließend trocknen lassen.





4. Schritt – mach mich bunt!
Dann, wenn alles schön getrocknet ist, kommt Farbe in's Spiel – dabei kann man natürlich nehmen, was man möchte – in meinem Fall war es 888 (oliv-grau), was ich allerdings noch ein wenig aufhellte mit 816 (sandgelb). Und auch hier wieder – trocknen lassen.



5. Schritt – jetzt wird gerieben
Jetzt wird es spannend – das Salz kommt wieder runter. Ich habe dafür härtere Pinsel und meine Finger benutzt, denn teilweise wird das Ganze doch recht hart. Aber immer darauf achten, dass man nicht ausversehen zu wild an die Sache rangeht und alles inkl. Grundierung runterholt. Theoretisch, je nachdem wie man es mag, könnte man an dieser Stelle aufhören, muß man aber nicht.





Wer mag, schnappt sich einen feuchten Pinsel und weicht die obere Farbe auf. Don't panic, wenn es nicht direkt abgeht, je nachdem kann es ein wenig dauern, bis sich die obere Farbschicht löst. Beginnt sich die Farbe abzulösen, kann man die Schicht schon fast wegschieben, so leicht geht es. Das erfordert vielleicht ein wenig Feingefühl, lässt sich aber recht gut kontrollieren. Am Ende kann es dann so aussehen:





So - ich hoffe, ich konnte alles halbwegs verständlich erklären - falls nicht, einfach fragen.
Und jetzt ran ans Werk. ;-)

Gruß,
Markus